THEMENAUSSTELLUNGEN

 

Der Zutritt in die Sonderausstellung ist im Eintrittspreis enthalten.

KELTENWELT digital
– 3D-Scanning in der Archäologie

23. Oktober 2020 bis 14. März 2021

Reale Dinge in digitale Daten zu überführen – dies ist das Wesen des 3D-Scannings. Bereits in vielen Bereichen der Wissenschaft und Technologie werden Gegenstände und Räume dreidimensional dargestellt. Zunehmend setzt auch die Archäologie auf diese Technik – auch wir in der Keltenwelt am Glauberg. Unsere neue Sonderausstellung widmet sich deshalb dieser neuen und hochspannenden Methode.

Wieso, weshalb, warum?

3D-Scanning – das sind die Vorteile für die Archäologie:

  • Dokumentation von archäologischen Funden
  • Möglichkeit der vielfältigen Wiedergabe und weltweiten Verbreitung der generierten Daten
  • Datenerhalt bei Verlust des Originals
  • Virtuelle Begutachtung und Deutung archäologischer Funde
  • Sichtbarmachung von Details wie Verzierungen
  • Animation der Funktionsweise
  • Computerunterstützte Rekonstruktion von Fundstücken
  • Anfertigung von Nachbildungen in unterschiedlichsten Maßstäben als 3D-Druck

Mit unter anderem dem Fraunhofer Institut für graphische Datenverarbeitung realisiert die Keltenwelt am Glauberg ein Programm zur Digitalisierung ihres archäologischen Bestandes. Die einzigartigen Funde sollen bewahrt und für viele Menschen erleb- und erforschbar gemacht werden. In der Sonderausstellung und hier werden einige der zahlreichen Anwendungen präsentiert.

Weitere Informationen, Video und Bildmaterial zu unserer Sonderausstellung finden Sie hier:

Sonderausstellung 3D Scanning in der Archäologie

Handwerken wie Kelten und Römer

26. März bis 31. Oktober 2021

Seit jeher werden handwerkliches Wissen und Fertigkeiten durch praktische Anleitung erlangt. Zeigen und Erklären, Vormachen und Nachahmen sind wesentliche Mittel, um die Herstellung von unterschiedlichsten Gegenständen zu vermitteln – und zu verstehen.

Auch die aktuelle Sonderausstellung folgt diesem Grundsatz. Archäologische Fundstücke, nachgebaute Gegenstände sowie Zeichnungen und Filme illustrieren grundlegende handwerkliche Tätigkeiten. So werden der gesamte Prozess vom Rohstoff zum Produkt samt den dabei angewendeten Verfahrensweisen nachvollziehbar gemacht.

Auch wird deutlich, dass sich viele Werkzeuge und Techniken seit Jahrhunderten kaum verändert haben. Ein keltischer Hammer unterscheidet sich nicht wesentlich von einem römischen, der wiederum kaum von einem modernen Schlosserhammer zu unterscheiden ist. Eisen muss noch immer erhitzt werden, um es zu verformen. Und noch heute müssen Fasern gerichtet, gesponnen und gewebt werben, um Stoffe zu erhalten. Bedenkt man, dass es noch nicht so lange her, dass Handwerk auch bei uns ganz ohne den Einsatz motorbetriebener Maschinen von statten gehen musste, lässt sich erahnen, welchen Stellenwert keltische und römische Universallösungen in der Handwerksgeschichte einnehmen.

In dieser Ausstellung möchten wir einen Blick in die Werkzeugkisten der Kelten und Römer werfen und zeigen, wie die kleinen und großen handwerklichen Herausforderungen rund um Haus, Hof und Befestigung gelöst wurden. Denn schon damals galt: „Yo, wir schaffen das“ – mit dem richtigen Werkzeug und dem nötigen Wissen!

Unser Tipp

Informative Abendvorträge im Keltenwelt-Forum

Renommierte Expertinnen und Experten berichten im Rahmen eines Abendvortrags von ihren Forschungsergebnissen und geben so einen umfassenden und einmaligen Einblick in die interessante Welt der Archäologie.

Vorträge im Keltenwelt-Forum

Unsere Familien-Sonntage

Selbermachen ist noch besser als Zuschauen. An diesen Tagen werden zur Sonderausstellung archäotechnische Vorführungen und Mitmachprogramme angeboten.

Termine und weitere Veranstaltungen