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Glanzvoll ins Jenseits – unser neues Buch

Glanzvoll ins Jenseits – unser neues Buch

Erstmalig stellt Autorin Daniela Euler alle Fundstücke aus den drei Prunkgräbern vom Glauberg zusammen mit der berühmten Statue vor. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Schmuckstücken, Waffen und persönlichen Ausrüstungsgegenständen des „Keltenfürsten vom Glauberg“ und der beiden weiteren Krieger. Dazu wurden großartige Fotos und detailreiche Zeichnungen und Pläne ausgesucht. Auch zu Fachbegriffen und Forschungsfragen gibt es Informationen.

Format 21 x 21 cm, 120 Seiten, 104 Abbildungen, 14,80 Euro. Da unser Museumsshop derzeit geschlossen ist, bieten wir das Buch inklusive Versand zu 18,30 Euro an. Bestellungen an: anfragen@keltenwelt-glauberg.de

Gold aus dem Mittelmeer-Gebiet für den Glauberger Keltenfürst?

Gold aus dem Mittelmeer-Gebiet für den Glauberger Keltenfürst?
Erste Ergebnisse aus internationalem Forschungsprojekt

„Woher kam eigentlich das Gold des Glauberger „Keltenfürsten“? Das ist nur eine der vielen noch offenen Fragen, die das Forschungszentrum am Glauberg beschäftigen. Es ist daher einer der Partner des vom Curt-Engelhorn-Zentrums Archäometrie in Mannheim, und des  Forschungsintistuts TRACES (CNRS), in Toulouse geleiteten internationalen Forschungsprojektes „Keltisches Gold – Goldschmiedearbeiten im westlichen Teil der Latène Kultur “.

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Die Pfosten am Grabhügel werden erneuert

Die Pfosten am Grabhügel werden erneuert

Die mächtigen Eichenpfosten am Grabhügel standen viele Jahre im Boden und mussten jetzt gefällt werden. Wir haben sie eingelagert, um sie auf neuen Fundamenten bald wieder aufzurichten.

Zusammen mit dem rekonstruierten Grabhügel markieren die 16 Pfosten nicht nur eine rund 2400 Jahre alte Begräbnisstätte, sondern sind auch ein Landschaft prägendes Element, das man nicht mehr missen möchte.

Die Wissenschaft hat schon viel über diese Pfosten diskutiert. Inzwischen vermutet man, dass sie nicht alle gleichzeitig standen. Ihre Funktion ist nach wie vor rätselhaft. Vielleicht ergibt die derzeit laufende Aufarbeitung der Ausgrabung im Rahmen einer Doktorarbeit neue Hinweise dazu.

Auf die Spuren der Pfosten war man bei der Ausgrabung des großen Grabhügels in den 1990er-Jahren gestoßen. Im Zuge der Rekonstruktion des Grabhügels wurden auch sie ergänzt. Von der Idee, die Gesamtanlage mit Pfosten und „Prozessionsstraße“ sei ein „Kalenderbauwerk“ der Kelten gewesen, ist man abgerückt. Jedoch wird die „Prozessionsstraße“ immer noch mit möglichen Himmelsbeobachtungen in Verbindung gebracht, denn sie ist auf einen südsüdöstlichen Punkt am Horizont ausgerichtet, wo man alle 18,6 Jahre die große südliche Mondwende beobachten kann.