Erforschen – Vernetzen – Vermitteln

Die Keltenwelt am Glauberg ist Teil des Dezentralen Archäologischen Landesmuseums der hessenARCHÄOLOGIE. Sie besteht aus dem 2011 eingeweihtem Museum, dem Archäologischen Park und einem Forschungszentrum. Geplant sind hier die Fortführung der bisherigen Grabungen und Verfolgung der damit verbundenen Fragestellungen. Auch die Vernetzung innerhalb der nationalen und internationalen keltischen Forschung sowie die Präsentation der Forschungsergebnisse im Museum werden durch das Forschungszentrum wahrgenommen. Vergleichbare Institutionen im ehemaligen keltischen Besiedlungsbereich gibt es in Europa nur zwei: das Centre archéologique européen du Mont Beuvray (Bibracte) im französischen Burgund und das Keltenmuseum mit Forschungszentrum im österreichischen Hallein bei Salzburg.

Mehrere eigens neu konzipierten Schriftenreihen tragen den neuen Forschungen Rechnung:

Glauberg-Studien
  • Holger Baitinger, Der Glauberg – ein Fürstensitz der Späthallstatt-/Frühlatènezeit in Hessen. Mit Beiträgen von Peter Kresten, Benno Zickgraf, Irmtrud B. Wagner und Günther A. Wagner. Materialien zur Vor- und Frühgeschichte von Hessen 26 [Glauberg-Studien 1 ] Wiesbaden 2010.
In Vorbereitung:
  • Leif Hansen/Christopher Pare, Untersuchungen im territorialen Umland des Glaubergs. Zur Genese und Entwicklung eines Fürstensitzes in der östlichen Wetterau. Materialien zur Vor- und Frühgeschichte von Hessen [Glauberg-Studien 2].
  • F.-R. Herrmann u.a., Die Befunde und Funde der Grabhügel und ihres Umfeldes (Arbeitstitel)
    [Glauberg-Studien 3].
Glauberg-Forschungen
  • Egon Schallmayer (Hrsg.) in Zusammenarbeit mit Katharina von Kurzynski, Archäologie und Politik. Archäologische Ausgrabungen der 30er und 40er Jahre des 20. Jahrhunderts im zeitgeschichtlichen Kontext. Inetrnationale Tagung anlässlich „75 Jahre Ausgrabungen am Glauberg“ vom 16. bis 17. Oktober 2008 in Nidda-Bad Salzhausen. Fundberichte aus Hessen Beiheft 7 [Glauberg-Forschungen 1] Wiesbaden 2011.