Neue Dachmarke „Kultur in Hessen“

Juli 2017
Keltenwelt am Glauberg mit dabei
Kunst- und Kulturminister Boris Rhein stellte kürzlich die neue Dachmarke „Kultur in Hessen“ vor. In über 70 Jahren Hessen wird zum ersten Mal das Historische Erbe Hessens – die Museumslandschaft Hessen Kassel, das Landesmuseum Darmstadt, das Museum Wiesbaden, die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen und das Archäologische Landesmuseum mit Römerkastell Saalburg und Keltenwelt am Glauberg – unter einer Dachmarke zusammengefasst.
Auf der neuen Webseite www.kultur-in-hessen.de werden alle unter dem Motto „Entdecke Dein Hessen“ vorgestellt. Hier gibt es auch viele Informationen zu den teilnehmenden Einrichtungen.

Ziel ist es, die kulturelle Vielfalt Hessens mit der neuen Dachmarke noch bekannter zu machen und gleichzeitig dazu einzuladen, Hessens Schätze zu besuchen. Seit Anfang Juli zieren großformatige Plakate 30 hessische Städte von Bad Arolsen bis Bensheim, von Limburg bis Fulda. Auf dem Plakat der Keltenwelt am Glauberg lockt der „Keltenfürst vom Glauberg“ Besucherinnen und Besucher ins Museum.

Neue Ausgrabung am Glauberg

Mai 2017
Vor drei Wochen startete eine neue Forschungsgrabung am Glauberg. Es soll das zeitliche Verhältnis von zwei Grabenstrukturen südlich des zweite Grabhügels (unterhalb des Museums) geklärt werden. Darüber hinaus wird untersucht, ob der in die keltische Zeit datierende, rund fünfzehn Meter breite Graben in dem Bereich von einer Mauer oder einem Wall begleitet wurde und wie beide Gräben aufgebaut waren.

Jahresprogramm 2017 der Keltenwelt am Glauberg

Februar 2017
Unsere neue Broschüre mit den aktuellen Terminen zum Jahresprogramm 2017 der Keltenwelt am Glauberg können Sie hier als PDF herunterladen:
Jahresprogramm 2017

 

Führungen im Museum und auf dem Gelände der Keltenwelt am Glauberg

Unsere neue Broschüre zu den Führungen und der Ausstellung in der Keltenwelt am Glauberg können Sie hier als PDF herunterladen:
Broschüre Keltenwelt am Glauberg

 

Internationale Sommerakademie der hessenARCHÄOLOGIE mit Grabungsteam erstmals auf dem Glauberg

In der kommenden Woche beginnen nach fast 20 jähriger Pause neue Grabungen am Plateau des Glauberges. Dazu wird ein internationales Team von rund 30 Studierenden erwartet, die für zwei Wochen in Glauberg wohnen werden.

Unter dem Motto „Archaeology as a Foreign Language“ veranstaltet die hessenARCHÄOLOGIE am Landesamt für Denkmalpflege Hessen seit 2013 eine „International Field School“. Ziel ist es, angehenden Archäologinnen und Archäologen internationalen Kontakt zu erleichtern sowie den freundschaftlichen und fachlichen Austausch auf europäischer Ebene zu befördern. So wurde in Zusammenarbeit mit den Archäologischen Instituten der Universitäten Gießen, Marburg und Frankfurt sowie der Saxion University of Applied Science in Deventer (Niederlanden) und der University of Winchester (Großbritannien) eine jährlich wiederkehrende zweiwöchige Lehrgrabung in Hessen ins Leben gerufen. Vom 28. August bis 11. September findet diese nun erstmals auf dem Plateau des Glauberges im Rahmen der Internationalen Sommerakademie der hessenARCHÄOLOGIE statt. Aufgabe der Grabung ist es, die mittelalterliche Besiedlung auf dem Plateau zu erkunden und zudem Hinweise zu den Erhaltungsbedingungen der keltischen Epoche zu finden.

Neben den bisherigen Kooperationspartnern ist die Keltenwelt am Glauberg mit seinem Forschungszentrum maßgeblich an diesen und zukünftigen Aktivitäten beteiligt. Tatkräftige Unterstützung vor Ort leistete die Wetterauer Archäologische Gesellschaft Glauberg (WAGG) und die TourismusRegion Wetterau (TRW) sowie Sponsoren.

Besonderer Tipp: Am Samstag, 3. September sind Archäologie-Fans zum „Tag der offenen Grabung“ von 10 bis 17 Uhr herzlich willkommen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Es besteht die Möglichkeit den Teilnehmern der 4. internationalen Sommerakademie bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und natürlich Fragen zu stellen. Eine kleine Fundpräsentation aus aktuellen Funden haben wir für sie auf dem Plateau aufgebaut. Darüber hinaus bietet der Glauberg mit seinem kulturhistorischen Rundweg die Möglichkeit Plateau und Umfeld auf eigene Faust selbst zu erkunden. Festes Schuhwerk wird empfohlen. An einer extra für diesen Tag eingerichteten Info-Station der Tourismusregion Wetterau direkt am Parkplatz der Keltenwelt am Glauberg, erhalten Sie weitere Informationen.

Neues Highlight im Museum: „Zeitrohre“

( v. l. n. r.: Peter Reichert, Roman Kubla, Carsten Krätschmer, Jörg Lindenthal, Günter Sedlak, Werner Erk, Thomas Lessig-Weller, Wolfgang Wefers)

Ab sofort gehört der ratlose Blick von der Dachterrasse des Museums in die Umgebung der Vergangenheit an. Mit unserer jüngsten Errungenschaft bieten wir unseren Besuchern an, sich ganz individuell über Orte und Geländemerkmale zu informieren. Ein Blick durch das Gerät auf der Dachterrasse, das an ein U-Boot-Periskop erinnert, löst durch Einblendungen nicht nur auf, welchen Namen die Ortschaft trägt. Auch sonst erfährt der Betrachter wissenswerte Details zu den anvisierten Punkten.

Die beiden von der Firma ArchimediX aus Ober-Ramstadt in Kooperation mit der Keltenwelt am Glauberg entwickelten „Zeitrohre“ können aber noch wesentlich mehr. Per Knopfdruck wird der Betrachter in eine virtuelle Welt versetzt, in der etwa der Grabhügel des Keltenfürsten imposant in die Höhe ragt und die zugehörige „Prozessionsstraße“ auf ihrer ganzen Länge verfolgt werden kann.

Grundlage für diese animierte Welt bilden die Ergebnisse der Ausgrabungen, die ab 1994 Wissenschaft und Öffentlichkeit gleichermaßen begeisterten. Und so lassen bislang acht Filmanimationen die Welt archäologischer Pläne und Geländemodelle lebendig werden und die Besucher tief in eine fremde Welt eintauchen. Das zweite Gerät steht im Ausstellungsbereich vor dem großen Panoramafenster. Es ist mit einem großen Bildschirm ausgestattet, so dass gleich mehrere Besucher sich auf eine virtuelle Reise begeben können – Public Viewing der besonderen Art. Ermöglicht wurde die Realisierung der beiden „Zeitrohre“ mit Unterstützung des Fördervereins der Keltenwelt am Glauberg.

Tierisch gut! Aktionstag Hund am Glauberg

Sonntag, 14. August 2016 von 10 – 18 Uhr
Die Keltenwelt am Glauberg präsentiert noch bis Mitte Oktober die Sonderausstellung „Die Zähmung des Wolfes – Eine archäologische Spurensuche“. Dazu stellte das Team des Museums ein interessantes Veranstaltungsprogramm zum Thema „Wolf und Hund“ zusammen. Neben Vorträgen, Familien-Sonntagen und Führungen durch die Sonderausstellung, ist der „Aktionstag Hund“ im Außengelände des Museums am Sonntag, dem 14. August sicher einer der Höhepunkte. Unterschiedliche Programmpunkte bieten für jeden Hundeliebhaber zwischen 10 und 18 Uhr unterhaltsame und lehrreiche Informationen.

Der Hund ist nicht nur treuer Freund und Familienmitglied, sondern auch hilfreicher Begleiter in unterschiedlichsten Arbeitsbereichen. Dazu kommen jede Menge sportliche Aktivitäten und Wettbewerbe. Die Keltenwelt am Glauberg und ihre zwei- und vierbeinigen Partner präsentieren am „Aktionstag Hund“ die Vielfalt des beliebten Haustiers. In spannenden Vorführungen erlebt der Zuschauer, wie Hunde Fährten lesen und sich als Rettungs-, Schutz- und Hütehunde bewähren. Unterhaltsam wird es bei Sport- und Spielarten wie Treibball, Zughundesport, Dogdance, Hoopers Dance Fun, Longieren und Agility.

Der Hund gilt seit Jahrtausenden als treuer Begleiter des Menschen. Mit der Domestikation des Wolfes vor über 20.000 Jahren wurde der Hund damit zum ältesten Haustier noch vor Rind, Schwein und Pferd. Seither erfüllen die Vierbeiner viele Aufgaben, wobei ihnen einzigartige Fähigkeiten zugute kommen, die sie von ihrem Urahn, dem Wolf, übernommen haben: Sie spüren bei der Jagd das Wild auf, begleiten die Herden der Schäfer und schützen Haus und Hof. Die Sonderausstellung der Keltenwelt am Glauberg greift nicht nur die Fragen der Domestikation des Wolfes vor Urzeiten auf, sondern auch Aspekte seiner Rückkehr nach Hessen. Nicht verpassen sollte man auch den Blick auf die bewegte Kulturgeschichte des Hundes. Fundstücke aus den Siedlungen der ersten Ackerbauern vor rund 7.500 Jahren bis zum Mittelalter vermitteln einen Eindruck ihrer Aufgaben. Am Veranstaltungstag finden um 14 und 15.30 auch offene Führungen durch die Sonderausstellung statt. Zur Eintrittskarte ins Museum werden 3 Euro für die Führung berechnet. Der Eintritt im Außengelände ist frei.

Neue Leitung im Forschungszentrum

Mit Dr. Axel Posluschny hat das Forschungszentrum der Keltenwelt am Glauberg seit kurzem einen neuen Leiter.
Dr. Posluschny hat Vor- und Frühgeschichte an den Universitäten Bonn und Marburg studiert und in Marburg seinen Magisterabschluss gemacht. Während seiner Studienzeit hat er an zahlreichen Ausgrabungen und Prospektionen im In- und Ausland teilgenommen. Nach seiner Tätigkeit in der Redaktion der Zeitschrift Germania an der Römisch-Germanischen Kommission (RGK) wurde er mit einer landschaftsarchäologischen Untersuchung zur Hallstattzeit im Maindreieck an der Universität Marburg promoviert. Im Anschluss an eine Assistenzvertretung an der Universität Marburg kehrte er 2004 an die RGK zurück, wo er im Rahmen des von der DFG geförderten Projektes „Fürstensitze & Umland“ die frühkeltischen „Fürstensitze“ (u.a. den Glauberg) aus landschaftsarchäologischer Sicht untersuchte. Danach war er bei verschiedenen Projekten („Magnetische Prospektion archäologischer Kulturlandschaften“ sowie „ArchaeoLandscapes Europe“) u.a. als Forschungsmanager tätig.
Nach der Vakanzvertretung der Leitung der Juniorprofessur für Informationsverarbeitung in der Geoarchäologie der Universität Bamberg hat er zum 1. Mai 2016 die Leitung des Forschungszentrums übernommen. Im Fokus seiner zukünftigen Arbeit werden neben Forschungen zum Glauberg selbst und dessen unmittelbaren Umfeld auch verstärkt eisenzeitliche Fragestellungen zur hessischen Landesarchäologie stehen, die darüber hinaus auch in einen überregionalen und internationalen Kontext eingebunden werden sollen.

Dreharbeiten zum neuen Dreiteiler „Die Kelten“ von Terra X und BBC London

Foto: Die Teams von Keltenwelt, Terra X und BBC nach den Dreharbeiten

Im Juni 2015 fanden die Dreharbeiten zum neuen Dreiteiler „Die Kelten“ von Terra X und BBC London statt. Neben vielen anderen Schauplätzen kam das Team der beiden Sender auch zum Glauberg. Hier standen die Statue und weitere Fundstücke zwei Tage im Mittelpunkt der Dreharbeiten. Die Ausstrahlung erfolgt zunächst bei ARTE und anschließend im ZDF.

Sendetermin ist der 16. April um 20.15 Uhr auf ARTE
im ZDF wird die Dokumentation am 17.04., 24.04., und am 01.05. jeweils um 19.30 Uhr gezeigt.
Weitere Informationen finden Sier hier: presse.arte.tv

Wir sind Partner der WBG KulturCard

Günstiger ins Museum mit der WBG KulturCard
Mit der neuen WBG KulturCard bieten wir Ihnen ab 2016 einen ermäßigten Eintrittspreis für Sie und eine Begleitperson. Ihr Vorteil: 2 Karten zum Preis von einer! Wir laden Sie herzlich ein, die spannende Welt rund um den „Keltenfürst vom Glauberg“ zu entdecken. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.